Gedanken zum Allerheiligen Tag

In jenen besonderen Tagen, wo sich der Himmel, vom Morgennebel begleitet, in allen Grautönen scheinbar neu erfindet, an denen sich die Krähen inspiriert vom bunten Laub der Bäume, im ersten Sonnenlicht krächzend in die Lüfte erheben, um in freudiger Erregung im Wind zu tanzen, da denken wir an diese liebenswerten Geister, die viel zu früh von uns gegangen sind, denen wir in so manchen Augenblicken noch einiges zu sagen hätten, die uns im Leben fehlen, jedoch in unseren Köpfen für immer lebendig sein werden und in unseren Erinnerungen weiterleben, da sie in unserem Herzen ihren Platz gefunden haben.

  

Diese Erinnerungen, die wir in uns tragen, sind eine magische Brücke, ein leuchtender Pfad durch ein Paradies, aus dem niemand vertrieben werden kann, eine Sehnsucht, die unsere Seele fühlbar und das Herz greifbar macht, wie ein Blatt im Wind, welches uns antreibt, nie stehen zu bleiben, gefangen in diesem ewigen Kreislauf eines Kommens und Gehens, indem jeder weiterlebt, der nicht vergessen wird und dem wir unsere Aufmerksamkeit schenken, wenn uns diese Stille dazu bewegt, sich in den schönsten Erinnerungen zu verlieren, um diesen Menschen  unser Lachen zu schenken, die nicht mehr unter uns weilen.      

 

Diese berührenden Spuren einer anderen Liebe lassen mich heute an die Menschen denken, mit denen ich eine Wegstrecke meines Lebens teilen durfte, die ich für immer in meinem Herzen tragen werde, deren Lachen mir jeden Tag fehlt, die ich oftmals vermisse, in der Hoffnung,  sie dann im Reich dieser unendlichen Stille wiederzufinden, wenn die Zeit für mich gekommen ist, denn unser Leben und der Tod sind eins, wie der Fluss und das Meer, wenn wir im Leben jenen Träumen unser Vertrauen schenken, die uns wie diese Krähen im Wind fliegen lassen.